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Band Pro – Wegbereiter der HD-Technologie
Die Geschichte der HD-Technologie und die Entwicklung des High Defintion-Spezialisten Band Pro Munich sind von Anfang sehr eng mit einander verflochten. Und wenn es denn einen HD-Pionier in Deutschland gibt, dann würden Film- und Fernsehschaffenden den Namen des Geschäftsführers von Band Pro Munich, Gerhard Baier, sicherlich als einen der ersten nennen.
Und in Deutschland und Europa brauchte es tatsächlich jemanden mit Pioniergeist, der die Verhältnisse in der Landschaft der Akquisitionsmedien, die nahezu betoniert schienen, zu Gunsten der HD-Technologie aufzubrechen. Pioniergeist bedeutet einerseits eine Art Besessenheit gepaart mit Sachverstand und Kreativität. Und andererseits praktische Erfahrung und Kontakte in der Filmbranche. Eigenschaften, die Gerhard Baier in seiner Bescheidenheit nie selbst für sich in Anspruch nehmen würde. Sieht man sich seinen Werdegang an, so lässt sich aber genau dies feststellen.
Learning by doing
Als Gerhard Baier 1994 an der TU Berlin den Diplom-Studiengang Medienberatung aufnahm, kannte man in Europa HD-Videotechnik so gut wie überhaupt nicht (mehr). Finanziert hat Baier sein Studium mit Kameraarbeit u. a. als Kriegsberichterstatter im Jugoslawienkonflikt für CNN, BBC, ARD und ZDF. Einen größeren Kontrast als den zwischen den Vorlesungen bei Prof. Dr. Friedrich Knilli in der aufstrebenden Medienmetropole Berlin und den Häuserkämpfen im untergehenden Sarajewo kann man sich kaum vorstellen. Erste intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Akquisitionsformaten macht Baier als freier Medienberater bei der Recherche-Arbeit für Robert van Ackerens Deutschland-Dokumentation „Deutschland privat“. Sichtung, technische Aufbereitung und Archivierung des umfangreichen Materials sind eine nicht zu unterschätzende Erfahrung hinsichtlich der Vor- und Nachteile der verschiedenen Film-Formate.
Und dann wird aus Erfahrung Know-how
Wenn die Masse der Erfahrungen groß genug ist, dann wird Know-how daraus. Dieses kritische Maß erreichte Baier in den Jahren 1998 bis 2002 in seiner Position als Betriebsleiter beim damaligen Münchner Rental-House mediarent. Die beste Technik nutzt nichts, wenn sie nicht wirtschaftlich zu betreiben ist. Als Geschäftsführer war er nicht nur für die Strukturierung und Disposition der Kamera- und Präsentationstechnik verantwortlich. Auch der Erwerb neuer Technologien fiel in seinen Aufgabenbereich. Die Entscheidung für neue Akquisitionsformate musste sich rechnen.
Die Wege von SONY und Baier kreuzen sich
Im Frühjahr 2000 traf Baier eine folgenschwere Entscheidung: er bestellte in Deutschland die erste SONY F900 HD. Der Beginn einer Erfolgsstory, die bis heute weiter geschrieben wird. Doch der Erfolg stellte sich nicht automatisch ein. Denn es war klar, dass die klassischen 35mm-Film-Systeme nicht automatisch Marktanteile an die HD-Technologie abgeben würden. Die Anwender mussten durch technische und betriebswirtschaftliche Argumente überzeugt werden. Und was gab es dazu Besseres als einen Film im neuen HD-Format - der filmische Beweis für die technische und wirtschaftliche Kompatibilität der neuen Technologie. Die Idee bestand darin, mit einem Kurzfilm die Performance bzw. die Konkurrenzfähigkeit der HD-Technologie in allen relevanten Bereichen unter Beweis zu stellen. Baier erkannte, dass die Zeit reif war für einen Paradigmenwechsel in der Akquisitionstechnologie.
Und er setzte alles daran, renommierte Leute in sein Team zu bekommen. Dass es ihm gelang, den international ausgezeichneten Kameramann Michael Ballhaus für das Projekt zu verpflichten, war sicherlich entscheidend für den Erfolg des Kurzfilms. „Gone Underground“ wurde weit mehr als ein „Demo-Band“ für die F900. Der Kurzfilm wurde mehrfach ausgezeichnet. 2001 erhielt „Gone Underground“ den Deutschen Kurzfilmpreis und lief erfolgreich auf internationalen Festivals u. a. in New York. Der Praxistest unter echten Produktionsbedingungen war hiermit mehr als erfolgreich bestanden. Weitere HD-Produktionen wie z. B. „Komm wir träumen“ unter der Regie von Leo Hiemer, „Rave Macbeth“, Regie Klaus Knösel, folgten.
Die Branche wird hellhörig
Noch wertvoller als das Votum der Jury war für Baier/Sony das Votum der Technologieführer im Objektiv-Bereich. Auf Einladung von ZEISS hielt Gerhard Baier 2002 in der Objektiv-Schmiede in Oberkochen einen Vortrag über die Chancen des digitalen Marktes. Hier kam es zu einem folgenschweren Kontakt zu Amnon Band aus Burbank, Kalifornien, Gründer und Geschäftsführer des US-amerikanischen Sales-House für HD-Technologie, das sich seit 1979 mit elektronischen Aufzeichnungsformaten „at its best“ beschäftigt. Kurze Seit später wurde Band Pro Munich mit Gerhard Baier als Geschäftsführer ins Handelsregister eingetragen. Obendrein wurde die exklusive Entwicklungs- und Vertriebspartnerschaft zwischen Band Pro und Zeiss besiegelt, aus der die Produkt-Linie „CARL ZEISS DigiPrime® Lenses und DigiZoom Lenses™ “ hervorgegangen ist.
Know-how-Transfer als Vertriebs-Schiene
„Wenn HD erfolgreich werden soll, dann muss das Wissen über HD verbreitet werden“ das war damals das Credo von Gerhard Baier und ist es auch heute noch. Die Konsequenz war einfach. Kameraschulungen, Seminare, Workshops, Kontakt zu den Hochschulen und Filmakademien mussten etabliert werden. Seither gehört nicht nur die Hardware zum Programm von Band Pro, sondern auch die Aus- und Weiterbildung des Filmnachwuchses sowie der alten Hasen.
3 x B – Ballhaus, Baier, Band Pro
„Hands on HD“ heißt der wichtigste HD-Workshop Europas, der auf Initiative von Band Pro Munich zusammen mit nordmedia einmal im Jahr organisiert wird. Für die „Masterclass“, die Cinematographern mit der HD-Technologie vertraut machen soll, konnte im Jahr 2007 einmal mehr Star-Kameramann Michael Ballhaus verpflichtet werden.
Stipendien und Sponsorings
Darüber hinaus fördert Gerhard Baier mit Band Pro den Nachwuchs durch Kooperationen mit den Hochschulen und Akademien in Form von Stipendien und Beistellung von Equipment für Filmprojekte, um seinem ehrgeizigem Ziel, der weiteren Verbreitung der HD Technologie, gerecht zu werden.
Ein starker Partner
Mit Band Pro Burbank, der US-amerikanischen Muttergesellschaft hat Band Pro Munich einen Partner, der seit 1979 eine herausragende Rolle im weltweit größten Film- und TV-Markt einnimmt. Als größter SONY-Verkäufer nach SONY selbst verfügt Band Pro Burbank über enormes Know-how. In der Zentrale in Burbank arbeiten Experten, die sich seit der Stunde Null mit der HD-Technologie beschäftigen. Ein enormer Pool an Erfahrungen und Problemlösungs-Kompetenz, der natürlich jederzeit den Münchner Mitarbeitern zur Verfügung steht. www.bandprodigital.com
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